Bericht Stassfurt 2006

Verfasst von Lilli.

Nach der erfolgreichen Beendigung der Saison fing nun die Zeit der Turnierfahrten wieder an! Nach der wohlverdienten Erholung und der einen oder anderen Trainingspause starteten nun die Freiwilligen auf zu neuen Taten und Erfolgen! Tatkräftig unterstützt wurden wir dabei von Brauereien, die wir mit ihrer Anzahl an Mitgereisten leider nicht toppen konnten.

Nach einer langen, telefonreichen und warmen Autofahrt ( Christian erinnerte das Auto an ein Pumahaus :-)), stießen wir zusammen mit Brauerei auf das Wochenende an. In einer großen, lauten und lustigen Runde verbrachten wir feuchtfröhlich den Abend. Etwas später machten wir uns dann auf zu unseren Schlafsäcken. Und ich meine Schlafsäcke, die auf dem kahlen Boden lagen, denn Matten gab es dieses Jahr lieber nicht. Ach doch, ein paar, aber die krallte sich unser Feind – Brauerei-, die es damit begründeten: „Wer als erster kommt...“, ja, ja! Letztendlich brauchen wir uns nicht wundern, dass sie besser gespielt haben als wir. Und als wenn der harte Boden nicht schon genug des Bösen war... demonstrierte Christian uns wie man die ganze Nacht durchschnarchen kann ohne Luft zu holen, dann voller Schmerzen ;-) im Sitzen schläft um dann doch wieder umzufallen und weiterzuschnarchen. Christian wir wissen, du hast dich bemüht uns schlafen zu lassen, leider erfolglos!

Überrascht, dass diese Nacht schon vorbei war, wo sie doch eigentlich noch gar nicht angefangen hatte standen wir tapfer auf. Wir mussten schließlich nach vorne schauen... oder aufs Spielfeld. Etwas ermuntert durch den Kaffee bei real, sollte man doch tatsächlich schon den Schläger in die Hand nehmen. Unterdessen waren auch die anderen Verdächtigen eingetroffen, die sich natürlich, dank unserer Warnung, Decken und Matratzen mitgebracht hatten. Nur keiner hatte komischer Weise mehr eine für uns übrig! Aber das war schon ok... *grrr*!

Nach einer „kurzen“ Rede des Bürgermeisters (jetzt mal ehrlich, hat da irgend jemand was verstanden?) konnte es losgehen.

Ich weiß nicht ob es an der frühen Uhrzeit lag, an dem Trainingsrückstand oder an anderen Tatsachen, dass fast alle KWOer das erste Spiel verloren haben!? Na merkwürdig wars auf alle Fälle! Manche haben sich zum Glück danach gefangen andere leider nicht, somit konnten einige, wenn nicht zu sagen eine ganze Menge nach zwei Spielen wieder heiern gehen. Es lag nicht an dem Willen, der war riesengroß, sondern an der DoppelpartnerIn ;-), an Schmerzen oder sonst irgendwas. Richtig geglänzt hat gar niemand, deshalb nicht traurig sein, wenn ich keinen hervorhebe. Mit dem frühen Ausscheiden hatte man natürlich genug Zeit um zu duschen und sich etwas anderes zu essen zu besorgen als das „leckere“ Grillfleisch vor der Halle. Also machten sich vier hübsche Mädels auf ins Dorf um dort Nahrung oder eher Pizza aufzutreiben. Schnell wurde der Ort der Versuchung gefunden und zurück in der Halle wurde die Pizza unter neidischen Blicken verspeist. Lecker!

Sattgegessen und glücklich konnte die Party losgehen. So saßen wir und tranken und dachten an nichts Schlimmes...als plötzlich ,hinter uns am Tisch, das große Saufgelage seinen Lauf nahm. Brauereien wollte uns anscheinend zeigen, dass nicht nur KWO Stimmung machen kann. Und so nahmen die Kümmerlingrunden, eine nach der anderen, kein Ende. Immer und immer wieder wurde angestoßen und mittlerweile ähnelte der Tisch schon einem Schwimmbad. Mittlerweile brachten wir, also die Leute von KWO, uns in Sicherheit. Als dann die Biergläser zerbrachen, das Gegröhle immer lauter wurde, die Jugendlichen von Brauerei ahnungslos und desorientiert umherliefen um letztenendes kopfüber den Boden anzubrüllen war klar: Brauerei kann auch Stimmung machen, verträgt aber bei weitem nicht so viel wie KWO! ;-) Die Spuren waren deutlich für jeden Teilnehmer nächsten Morgen vor dem Eingang zu erkennen und der Geruch verfolgte einen den ganzen Tag! Aber wenigstens belustigten sie uns, denn mehr erwähnenswertes gab es nicht. Der DJ war der letzte Schrott, da konnte selbst Christian nichts mehr tun ;-), müde waren auch alle nach der kurzen Nachtudn somit wurde es ein netter Abend mit vielen Unterhaltungen, aber Party konnte man das nicht nennen. Leider!

Somit konnte der nächste Tag anbrechen. Maria konnte ihr Mixed mit Olaf leider abharken, da dieses sich verletzte und ich (Lilli) hatte mit der Wahl meines Mixedpartners nun voll daneben gegriffen. So wurde das für uns beide ein erfolgloses Turnier. Christian schaffte hingegen, dank Anja, sein zweites gewonnenes Turnierspiel, doch da endete die Serie auch schon wieder. Anika biss die Zähne zusammen vor Schmerzen und lieferte ein super Mixed ab. Doch auc da blieb der große Erfolg leider aus. Und unser großer Ziese :-), der sich mit Alex so viel vorgenommen hatte, kam nicht zum versprochenen Ziel. Tja hätteste doch saufen können! ;-)

Voller enttäuschter Gesichter ging das Turnier zu Ende und wir traten den Heimweg an. Noch ein letzter Blick zurück, da es voraussichtlich das letzte Mal Staßfurt war und dann gingen die Türen hinter uns zu.

Fazit: Wir hatten uns sicherlich alle, oder zumindest einige, mehr vorgenommen, doch leider blieben die großen Erfolge diesmal, beim besten Turnier des Jahres, aus. Auch die Party war als „Abschluss“ weit unter ihren Möglichkeiten geblieben! Nichts desto trotz haben wir alle gute und vorallem lustige Erinnerungen an dieses Turnier und werden es deshalb in unserer Liste vermissen!

Gruppenspezifisch: